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Im österreichischen Zell am See am Fuße des Großglockners hatArmin Reif beim Ironman 70.3 seinen letzten Vorbereitungswettkampf vor dem Ironman auf Hawaii absolviert.ei der sogenannten Halbdistanz müssen die Athleten 1,9 Kilometer schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer laufen.
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as Schwimmen fand für die rund 2000 Athleten im Zeller See statt. Die bergige Radstrecke führte die Athleten unter anderen den 13 Kilometer langen Anstieg zum Filzensattel hinauf. Neben den 1200 Höhenmetern kämpften die Teilnehmer auch mit niedrigen Temperaturen und teils starkem Regen. Der Halbmarathon verlief auf einer welligen Strecke durch die Innenstadt und am See entlang. Aufgrund von etwas Trainingsrückstand beim Schwimmen verlor Armin Reif auf den 1,9 Kilometern Zeit auf seine Kontrahenten und verließ den Zeller See nach 33 Minuten auf Position 51 in seiner Altersklasse liegend. Mit einer Radzeit von 2:25 Stunden konnte er sich vor dem Lauf auf Position 16 nach vorne arbeiten. Den Halbmarathon absolvierte Reif mit der schnellsten Laufzeit seiner AK in 1:17:59 Stunden wodurch er sich mit einer Gesamtzeit von 4:25:14 Stunden bis auf Position fünf in seiner Altersklasse verbesserte. Im Gesamtklassement bedeutete dies, inklusive der Profiathleten, Platz 56 von 2000 Startern. Der Sieg in der Altersklasse ging an Stefan Graf (4:19:11 Stunden) vor Stefan Wiessner (4:19:25 Stunden) und Christopher Schwab (4:22:49 Stunden).

Für den Triathleten, der an der TH Deggendorf arbeitet, geht es nun in die finale Vorbereitungsphase, bevor er Ende September nach Hawaii reist.

Triathlet des TV Zwiesel läuft bei European Championships in München auf Rang neun

Bei den European Championships in München wurde die Altersklassen-Europameisterschaft im Triathlon über die Sprintdistanz ausgetragen. Über 750 Metern mussten die Starter im Karlsfelder See schwimmen, bevor es mit dem Rad 21 Kilometer in Richtung Münchner Olympiapark ging. Der abschließende Lauf über fünf Kilometer fand im Olympiapark statt.

Der für den TV Zwiesel startende Triathlet Armin Reif ließ sich die seltene Gelegenheit bei einer Heim-EM zu starten nicht entgehen, auch wenn die kurze Distanz und das Rennformat nicht ideal zu einer Ironman-Vorbereitung passen. Das Schwimmen im 20 Grad Celsius kühlen See beendete der Zwieseler auf dem 25. Platz.

Beim Radfahren, bei dem Windschattenfahren erlaubt war, gelang es ihm, die Lücke zur vor ihm fahrenden zweiten Radgruppe zu schließen. Mit einem Rückstand von etwas 90 Sekunden auf die zehn Triathleten der ersten Gruppe stieg Reif als Erster der 15-köpfigen zweiten Gruppe vom Rad.

Auf den abschließenden fünf Kilometern durch den Olympiapark mussten die Athleten unter anderem den Anstieg zum Olympiaberg bewältigen. Armin Reif konnte mit einer der schnellsten Laufzeiten noch einiges an Zeit auf seine Konkurrenten aufholen. Im Ziel bedeutete das mit einer Gesamtzeit von 1:03:52 Stunden letztlich den neunten Platz mit einem geringen Rückstand von 69 Sekunden auf Platz eins und 42 Sekunden auf Platz drei. Der Sieg in der Altersklasse ging an David Zechleitner (1:02:43 Stunde) vor Jürgen Kühschweiger 1:02:46 Stunde (beide Österreich) und Lukas Hufnagel 1:03:10 Stunde (Deutschland).

 

Martin Gaim verteidigt Bezirkstitel über 400 Meter

Mit vier Sportlerinnen und Sportler aus den Vereinen TV Viechtach und TV Zwiesel hat sich die LG Bayerwald an den bestens organisierten und vom Wettergott mit hochsommerlichen Bedingungen begünstigten Niederbayerischen Leichtathletikmeisterschaften im Plattlinger Karl-Weinberger-Stadion. Ein Meistertitel und weitere  respektable Platzierungen sorgten bei den LGlern für Freude. Zu Erfolgen für den Landkreissport trugen auch Athleten und Athletinnen des TV Zwiesel im Trikot des LAC Passau und der LG Region Landshut bei.  

Schnell auf Sprintstrecken unterwegs

martin gaim lgBayerwMit einer Meldeleistung von 53,58 Sek. über 400 m hoffte Martin Gaim (Zwiesel)  - Foto - auf den Sieg bei den Niederbayerischen Titelkämpfen. Erzielt hatte er diese vorzügliche Leistung bei einem Wettkampf in Regensburg, den er als Sechster abschloss. Aber auch auf kürzeren  Sprintstrecken war Martin in diesem Jahr mit vorderen Platzierungen in seinen Zeitläufen erfolgreich. Beim Ingolstädter MTV Meet-IN gelangen ihm bei Sprintwettkämpfen über 100 m in 11,94 Sekunden und  200 Meter in 24,33 Sek. Saisonbestleistungen. Seine Sprintstärke auf diesen kürzeren Strecken ist deshalb zu erwähnen, weil sie ihm zum Sieg über 400 m in Plattling  verhalf.

Dort bot Martin Gaim (Zwiesel) auf der langen Sprintstrecke über 400 m eine überzeugen-de Leistung. Mit beachtlichen 54,82 Sek. verteidigte er in einem spannenden Rennen bei den  Männern  seinen im Vorjahr errungenen Niederbayerischen Meistertitel. Mit einem Vorsprung von nur fünf Hundertstel sprintete Martin Gaim knapp vor seinem Konkurrenten Bernhard Schneider (LAC Passau) über die Ziellinie. Vor seinem Erfolg über 400 m erkämpfte er in beachtlichen 12,03 Sekunden im Sprint über 100 Meter einen  fünften Platz. Obwohl er sich für die Bayerische Meisterschaften der Männer in Erding über 400 m qualifiziert hat, zieht er einen Start bei den Seniorenweltmeisterschaften in Tampere (Finnland) Anfang Juli vor.  Martin bestreitet in der Wettkampfklasse M35 Wettkämpfe über 200 m und 400 m.

Eva Rabenbauer (Viechtach, W14) lief erstmals über die 100 Meter Distanz – und auch ihr gelang eine respektable Leistung. In ihrem Zeitlauf behauptete sie sich als Dritte mit   14,52 Sek. (Rang elf in der Gesamtwertung).

In der Wettkampfklasse der Jüngsten (W 12) gefielen Emma Lippl (Zwiesel) als Vierte in ihrem Zeitlauf im 75m-Sprint in 11,57 Sekunden (Neunte in der Gesamtwertung) und Helene Loibl als Sechste in ihrem Zeitlauf über 75 Meter in 11,73 Sekunden (Zwölfte in der Gesamtwertung).  

Auf der Langstrecke in der Erfolgsspur

Als Mitglied im TV 1886 Zwiesel war Dominik Seib im Trikot der LG Region Landshut  erfolgreich. Über 3000 Meter errang er in 10:12,74 Minuten die Niederbayerische Vizemeisterschaft hinter dem Sieger Jonas Storch vom LAC Passau, der 9:57,77 Min für diese Langstrecke benötigte.

  

Beachtliche Erfolge und Weiten bei Wurfwettbewerben

neubert marion anschwungAuch bei den Wurfwettbewerben konnten die LG-Athleten überzeugen. Bei den Jüngsten (W12) war die Freude über einen Stockerlplatz groß. Helene Loibl holte sich in der Disziplin Speerwurf mit dem 400 Gramm schweren Wettkampfgerät bei den Niederbayerischen Meisterschaften mit 15,60 m als Dritte die Bronzemedaille.  Emma Lippl wurde mit 12,09 Meter Sechste.

Zu gerne hätte Marion Neubert - Foto -ihren im letzten Jahr geholten Niederbayerntitel im Diskuswurf der Frauen verteidigt. Doch in Plattling konnte sie nicht an den Start gehen. Dabei standen die Chancen für den erneuten Titel nicht schlecht, denn bei ihrem Saisonauftakt in Pocking beim Josef-Gerhardinger-Gedächtnis-Werfermeeting gelang der letztjährigen Bayerischen Vizemeisterin in der Seniorinnenklasse W30 eine vielversprechende Leistung. Bereits im ersten Versuch schleuderte sie die 1 Kilogramm schwere Diskusscheibe auf 33,13 Meter. Mit dieser Wurfweite erkämpfte sie in einem mit sehr guten Werferinnen besetzten Wettbewerb Rang 3 und zugleich das Startrecht für die Bayerischen Meisterschaften in dieser Disziplin.

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·         Helene Loibl als Dritte im Speerwurf auf dem Siegespodest – Emma Lippl mit  Startnummer  64 auf Rang 6

Respektable Leistungen bei Sprungwettbewerben

Bei den Sprungwettbewerben erreichte Eva Rabenbauer (Viechtach, W14) im Weitsprung in  in einem mit 27 Teilnehmerinnen besetzten Feld den Endkampf er besten acht Springerinnen. Obwohl sie das ganze Absprungbrett verschenkte, landete sie mit weitem Satz bei guten 4,24 m. Diese Leistung brachte ihr den achten Platz ein.  Im Hochsprung reihte sie sich als Siebte mit 1,30 Meter in das Teilnehmerfeld ein. Auch die Jüngsten glänzten mit guten Leistungen. In der Wettkampfklasse W12 belegte Emma Lippl im Weitsprung mit 3,55 Metern Rang 10  und Helene Loibl wurde mit 3,50 m Dreizehnte. 

Nicht unerwähnt sollten Erfolge von Mitgliedern im TV 1886 Zwiesel im Trikot des LAC Passau in Plattling bleiben. Als Starterin im Weitsprung der Frauen steigerte Hannah Loibl ihre persönliche Bestleistung um drei Zentimeter auf 5,36 Meter. Der Lohn für diesen weiten Satz war der Niederbayerische Meistertitel. Im Dreisprung wurde sie mit 10,40 Metern Vizemeisterin. 

Ihrer Schwester gleich tat es Sophie Loibl, die sich in der Wettkampfklasse wU18 mit 5,02 Metern den Weitsprungtitel holte. Im Hochsprung freute sie sich als Niederbayerische Vizemeisterin nach überquerten 1,50 m über die Silbermedaille.   

Zwieseler Diskuswerferin nach Bayerischer zu Senioren-Titelkämpfen

Bei den bayerischen Leichtathletik-Meisterschaften in Erding gelang Marion Neubert  ein feiner Erfolg: Bei einem Diskuswettbewerb auf hohem Niveau erreicht die Sportlerin des TV Zwiesel im Trikot der LG Bayerwald den sechsten Platz.

Die erforderliche Qualifikationsweite hatte sie bei einem Werfer-Meeting in Pocking erfüllt. Bei hochsommerlichen Temperaturen in Erding steigerte Marion Neubert im dritten Versuch ihre Saisonbestleistung mit respektabler Technik. Sie schleuderte die 1 kg schwere Diskusscheibe auf beachtliche 33,93 m. Mit dieser Weite belegte sie bei ihrem zweiten Wettkampf in der laufenden Freiluftsaison mit starken Konkurrentinnen einen erfreulichen sechsten Rang. Es siegte Sabrina Zeug von der LG Oberland.

Am 17. Juli tritt die Zwieslerin bei den bayerischen Seniorenmeisterschaften in den Wurfdisziplinen im Münchner Dantestadion an. Wie im letzten Jahr hofft sie auf eine Spitzenplatzierung und gibt sich zuversichtlich: "Weitere Würfe als zuletzt in Erding traue ich mir zu."

Reinhard Neubert

Der TV 1886 Zwiesel erinnert 25 Jahre nach dem Tod unseres geschätzten Sportfreundes Alfons Huttary (1926 – 1971) an einen herausragenden Langstreckler im Zwieseler Winkel

Verfasst von Reinhard Neubert am 23. Dezember 1997:

Zum Tode unseres unvergessenen Alfons Huttary  - in Langstrecklerkreisen bezeichnete man den beliebten Ausdauersportler aus Buchenau  als „Lokomotive des Bayerwaldes“

„Als sportliches Vorbild wird uns Alfons immer unvergessen bleiben!!, so formulierte es

Leichtathletik-Abteilungsleiter Reinhard Neubert in Kondolenzschreiben an Angehörige von Alfons Huttary, der sich in Buchenau zeitlebens wohlfühlte.

Mit 71 Jahren verstarb ein Sportler, in dessen Leben die Leichtathletik, insbesondere der Langstreckenlauf, eine herausragende Rolle einnahm. Viele Meistertitel, erste Plätze, herausragende Platzierungen,  Pokale, Urkunden, Ehrenurkunden und Auszeichnungen „pflastern“  Alfons Huttarys sportlichen Lebensweg. Wer ihn kannte erfuhr in ausführlichen Gesprächen sehr viel über Alfons Huttary, seine sportliche Karriere, seine Einstellung zur Leichtathletik, insbesondere zum Langstreckenlauf, und seine sportlichen Visionen. Als Alfons Huttary am Mittwoch, 12. Juni 1996, seinen 70. Geburtstag feierte, äußerte  er sich im Gespräch mit mir und Stefan Pöhn, beide haben wir ihn anlässlich seines Geburtstagsjubiläums besucht, zu seiner sportlichen Zukunft recht zuversichtlich: „Der medizinische Fortschritt kann mir eines Tages dazu verhelfen, dass ich irgendwann wieder laufen kann!“ Zu gerne hätte Alfons - auch als Senior - seine Läuferkarriere, die er 1989 z. B. wegen abgenutzter Kniegelenke und andauernder Wirbelsäulenschmerzen beenden musste, fortgesetzt.

Alfons Huttary startete 23-jährig seine erfolgreiche Karriere 1949 beim SV Buchenau, wechselte 1950 zum nahen SC Zwiesel, startete in den 60er Jahren für den TSV Straubing und ging in den 1980er Jahren als Altersklassen-Angehöriger für den TV Zwiesel auf Zeiten- und Titeljagd. Die Langstreckenbewegung im Bayerischen Wald ist untrennbar mit dem Namen Alfons Huttary verbunden. Seine Bestzeit von 14:40 Min. über 5000 m hat er Anfang der 1950er Jahre in einem „Aschenbahnstadion“ aufgestellt, und seine damalige Leistung dürfte auch heute noch für manchen Langstreckler eine hohe Hürde darstellen. Um die 50 niederbayerische Titel und rund 15 Bayerische Meisterschaften in Aktiven- und Altersklasse sind die beeindruckende Bilanz seines ereignis- und erfolgreichen sportlichen Wirkens.

Mit Interesse hat Alfons Huttary die steile Aufwärtsentwicklung der Laufbewegung im TV 1886 Zwiesel seit den 1980er Jahren verfolgt, er selbst hat als vorbildlicher Langstreckler dazu beigetragen. Leider verstarb Alfons ganz unerwartet in einem Jahr, in dem die leichtathletische Laufbewegung im TV Zwiesel neue Gipfelhöhen erklommen hat und Läufer wie z.B. Andreas Lorenz (Deutscher B-Jugendmeister 1997 über 3000 m),  Marco Bscheidl (Vierter bei den deutschen B-Jugendmeisterschaften  über 3000 m) und Thomas Habl (Sechster bei den Deutschen A-Jugendmeisterschaften über 5000 m) unter der Betreuung von Trainer Kurt Bscheidl Großartiges geleistet haben. Auch am Kugelstoßen fand Alfons Gefallen. Die großartigen Kugelstoßleistungen eines Stefan Pöhn würdigte keiner mehr als Alfons Huttary. Und sogar seinen Enkel Marco begeisterte er für das Kugelstoßen.

In Alfons Huttary hat die Sportszene im Zwieseler Winkel eine ihrer markantesten Persönlichkeiten verloren. Unser geschätzter Sportfreund Alfons hat uns ganz unerwartet verlassen.  Aber als sportliches Vorbild und herausragender Sportsmann wird Alfons allen, die ihn gekannt und geschätzt haben, immer in Erinnerung bleiben!